Satzung

des Modellbahnclub Greifswald e. V.

 

 

                        §1       Name und Sitz des Vereins

 

1. Der Verein führt den Namen “Modellbahnclub Greifswald“; nach erfolgter Eintragung in das Vereinsregister mit dem Zusatz “e.V.“.

 

2. Sitz des Vereins ist Greifswald.

                       § 2       Rechtsform, Geschäftsjahr

1.  Der Verein ist eine ideeller Verein, dessen Zweck nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet ist (Nicht wirtschaftlicher Verein lt. § 21 BGB).

 

2. Der Verein soll im Vereinsregister des für seinen Sitz zuständigen Amtsgerichts eingetragen werden.

 

3. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

                       § 3       Zweck und Aufgaben

1. Zweck des Vereins ist der Zusammenschluss von Personen, die am Eisenbahnwesen und Modellbahnbau interessiert sind. Der Verein tritt die Rechtsnachfolge der Arbeitsgemeinschaft 5/5 des Deutschen Modelleisenbahnverbands e.V. an. Das gesamte Vermögen der AG 5/5 wird als Vereinsvermögen in den Modellbahnclub Greifswald eingebracht. Mit der Umwandlung in einen Verein und der Annahme dieser Satzung werden alle Mitglieder der AG 5/5 Mitglieder des Modellbahnclub Greifswald, sofern es das betreffende Mitglied wünscht. Es entfällt in diesem Falle das Aufnahmeverfahren nach § 4.

 

2. Die Tätigkeit des Vereins erstreckt sich auf folgende Aufgaben:

 

- Freizeitbeschäftigung für Modelleisenbahner und Freunde der Eisenbahn.

- Durchführung von Fachvorträgen, Studienfahrten und Besichtigungen.

- Information der Mitglieder und der Öffentlichkeit über die Belange und Aufgaben des
Schienenverkehrs.

- Bau und Betrieb von Modelleisenbahnanlagen.

- Beratung und Unterstützung der Mitglieder beim Bau eigener Anlagen und Fahrzeugmodelle.

- Pflege und Erhaltung von Sachzeugen der Verkehrsgeschichte.

- Durchführung von Ausstellungen und Beteiligung an Ausstellungen Dritter.

- nationale und internationale Zusammenarbeit mit anderen Vereinen.

- Pflege des geselligen Beisammenseins der Vereinsmitglieder.

                       § 4       Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft

1. Mitglied des Vereins können auf schriftlichen Antrag natürliche und juristische Personen werden, die sich den Vereinszielen verpflichtet fühlen und sich zum Vereinszweck bekennen.

 

2. Ordentliches Mitglied des Vereins kann werden, wer das 18. Lebensjahr erreicht hat.


Jugendliche können Mitglieder werden, wenn eine schriftliche Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter vorliegt und sie das 14. Lebensjahr erreicht haben.
Auf Beschluss der Mitgliederversammlung können Gastmitglieder in den Verein aufgenommen werden. Personen die sich dem Anliegen des Vereins verbunden fühlen und Ihn fördern und unterstützen möchten, können als Fördermitglieder aufgenommen werden.

 

3. Fördermitglied kann jede natürliche und juristische Person werden, die sich zum Vereinszweck bekennt und den Verein unterstützt. Die Fördermitgliedschaft beginnt durch Erklärung gegenüber dem Verein und Zustimmung durch die Mitgliederversammlung.

 

4. Ehrenmitglied kann auf Beschluss der Mitgliederversammlung werden, wer sich für den Verein in herausragender Weise eingesetzt hat. Die Ehrenmitgliedschaft wird durch die Mitglie-derversammlung verliehen.

 

5.  Zwischen den Mitgliederversammlungen können Fördermitglieder und ordentliche Mitglieder durch den Vorstand unter Vorbehalt der Zustimmung der Mitgliederversammlung aufgenommen werden. Die Mitglieder werden auf jeder Mitgliederversammlung durch den Vorstand über Neuaufnahmen informiert. Jedes Mitglied erhält die Möglichkeit, Einwände vorzubringen und eine Abstimmung über die Neuaufnahme zu verlangen. Geschieht dies nicht, wird die Aufnahme endgültig wirksam. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Tage, an dem der Beschluss des Vorstandes über die Aufnahme gefaßt wurde.

 

6.  Die Mitgliedschaft erlischt:

 

- durch Austritt. Dieser kann nur durch schriftliche Erklärung an den Vorstand jeweils zum               Ende des Monats erfolgen.

- durch Auflösung des Vereins.

- durch Ausschluß. Der Ausschluß erfolgt, wenn ein Mitglied den Interessen und dem An­sehen des Vereins in grober Weise zuwider handelt, insbesondere gegen die satzungs­mäßigen Pflichten verstößt. Der Ausschluß kann ebenfalls erfolgen, wenn die Voraus­setzungen für den Erwerb der Mitgliedschaft nicht vorhanden waren oder nicht mehr vorhanden sind. Ein wichtiger Ausschlussgrund ist insbesondere gegeben, wenn ein Mitglied mit mindestens einem Jahresmitgliedsbeitrag in Verzug ist und den Rückstand trotz Mahnung nicht innerhalb von drei Monaten nach der Mahnung zahlt. Über den Ausschluss entscheidet nach vorheriger Anhörung des Mitgliedes der erweiterte Vorstand.

- durch den Tod einer natürlichen oder die Liquidation einer Juristischen Person.

 

7.  Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle satzungsmäßigen Rechte. Das ausscheidende Mitglied hat alles in seinem Besitz befindliche Vereinsvermögen unverzüglich und in ordentlichem Zustand dem Verein zurückzugeben. Ein Zurückbehaltungs- oder Aufrechnungsrecht sowie ein Anspruch auf das Vereinsvermögen stehen ihm nicht zu.

                       § 5       Rechte und Pflichten der Mitglieder

1.  Ordentliche Mitglieder haben das Recht:

 

- den Vorstand zu wählen und in den Vorstand gewählt zu werden, (Vorstandsmitglieder können nur Personen sein, die das 18. Lebensjahr vollendet haben)

- von dem Vorstand Rechenschaft über seine Tätigkeit zu verlangen

 

2.  Alle Mitglieder haben das Recht:

 

- An den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

- In den Versammlungen zu allen Fragen Stellung zu nehmen und Vorschläge einzubrin­gen.


3.  Alle Mitglieder haben die Pflicht den Verein in der Verfolgung seiner Ziele zu unterstützen und sein Ansehen zu wahren.

 

Ordentliche Mitglieder haben die Pflicht, die Mitgliedsbeiträge regelmäßig zu zahlen.

                       § 6       Beiträge

Der Verein erhebt Mitgliedsbeiträge nach Maßgabe einer besonderen Kassen- und Beitragsordnung. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird von der Mitgliederversammlung festgelegt.

 

                       § 7       Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

 

- die Mitgliederversammlung.

- der Vorstand.

                       § 8       Die Mitgliederversammlung

 

1.  Das höchste Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. In jedem Geschäftsjahr fin­det einmal eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Jede Mitgliederversammlung ist 14  Tage vorher allen Mitgliedern anzukündigen. Die Ankündigung erfolgt über Aushang in den Vereinsräumen, auf elektronischem Weg (z.B. per E- Mail) und für nicht auf diesem Wege erreichbare Mitglieder schriftlich an die dem Vorstand zuletzt bekannt gegebene Adresse.

 

2.  Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

 

- Entgegennahme und Diskussion des Jahresberichts, des Kassenberichts sowie des Be­richts der Rechnungsprüfer.

- Entlastung des Vorstandes bei Ablauf der Wahlperiode.

- Wahl des Vorstandes.

- Wahl der Rechnungsprüfer.

- Festsetzung der Mitgliedsbeiträge.

- Satzungsänderungen.

- Endgültige Entscheidung über den Ausschluss eines Mitglieds.

- Entscheidung über die Auflösung des Vereins.

 

3.  Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte der ordentlichen Mitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mit­glieder gefaßt. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt.

 

4.  Beschlüsse zur Änderung der Satzung bedürfen einer Stimmenmehrheit von 2/3 der Anwe­senden. Für die Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 3/4 der anwesenden Mitglieder erforderlich. Um die Auflösung des Vereins beschließen zu können, müssen mindestens 3/4 der Vereinsmitglieder zur Mitgliederversammlung anwesend sein.

 

5.  Geheime Abstimmungen sind durchzuführen, wenn einer der Anwesenden dies verlangt.

 

6.  Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen:

 

- auf Beschluss des Vorstandes.

- auf schriftlichen Antrag von mindestens 1/4 der ordentlichen Mitglieder.


 

 

Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung werden nur die Tagesordnungspunkte behandelt und entschieden, die Grund der Einberufung waren.

 

7.  Stimmberechtigt sind alle ordentlichen Mitglieder, die den Beitrag bis zum vergangene Monat entrichtet haben. Stimmberechtigte Mitglieder können ihre Stimme an ein anderes Mitglied per Vollmacht übertragen.

 

8.  Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.

                        §9       Der Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus:

 

- dem Vorsitzenden.

- dem stellvertretenden Vorsitzenden

- dem Kassenwart

 

 

2. Die Mitglieder des Vorstandes werden jeweils auf 3 Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Ebenfalls alle 3 Jahre werden ein Rechnungsprüfer und ein Jugendgruppenleiter gewählt
und bilden zusammen mit dem Vorsitzenden, dem Stellvertreter und dem Kassenwart den erweiterten Vorstand.


Jörg Meyer                Thomas Wellendorf             Gerd Schwarz

Vorsitzender             stellv. Vorsitzender              Kassenwart